BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e.V.

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Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft

Aktuelles

BGH: Abrechnung ist auch wirksam, wenn Vorwegabzug fehlt » mehr »
Eine Betriebskostenabrechnung für eine Wohnung in einer gemischt genutzten Liegenschaft ist auch dann wirksam, wenn der Vermieter die Kosten für den gewerblich genutzten Teil nicht vorab von den Gesamtkosten abgezogen hat.

Az._VIII_ZR_45_10.pdf
Urteile: Blumenkästen und Balkonpflanzen
Dürfen Pflanzen auf den Fenstersims gestellt werden und die Balkonkästen außen am Balkon hängen? "Solange sie innen hängen, gehört es zum ganz normalen Nutzungsrecht des Mieters", sagt Gunnar Horst Daum, Rechtsprofessor an der FOM in Frankfurt. Sind Befestigungen nötig, ist der Vermieter vorher zu befragen. Beim Auszug sind "Bauverletzungen" zu beseitigen, so das Landgericht Nürnberg-Fürth (Az: 7S62 5/89). Auch gegen außen hängende Pflanzen hat ein Vermieter wenig in der Hand, so ein Urteil des Landgerichts Hamburg (Az: 316 S 79/04). Anders ist es, wenn der Vermieter Teil einer Eigentümergemeinschaft ist und diese außen hängende Pflanzen am Haus abgelehnt hat, (Landgericht Düsseldorf, (Az 24 S 203/01).
Hamburger Abendblatt

Einstellung der Förderung von Einzelmaßnahmen im Programm "Energieeffizient Sanieren" zum 31.08.2010 » mehr »
Für die Zuschussvariante des Programms Energieeffizient Sanieren bedeutet dies, dass die Förderung von Einzelmaßnahmen zum 31.08.2010 eingestellt wird. In der Kreditvariante werden ebenfalls zum 31.08.2010 die Einzelmaßnahmen eingestellt.

BSI Pressemitteilung zur KfW Fördermittelkürzung
Einstellung der Förderung von Einzelmaßnahmen im Programm "Energieeffizient Sanieren" zum 31.08.2010

BSI_KfW_Foerdermmittelkuerzung_17.08.2010.pdf
BGH - Urteil vom 18. Juni 2010 - V ZR 193/09 » mehr »
Leitsatz des BGH - Urteils:
Aus der Kompetenz, den Gebrauch (§ 15 WEG), die Verwaltung (§ 21 WEG) und die Instandhaltung oder Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums (§ 22 WEG) durch Mehrheitsbeschluss zu regeln, folgt nicht die Befugnis, den Wohnungseigentümern außerhalb der gemeinschaftlichen Kosten und Lasten Leistungspflichten aufzuerlegen.

Az._V_ZR193_09.pdf
Telefonkonferenz ist kein Ersatz für die Eigentümerversammlung
Besitzer von Eigentumswohnungen dürfen die gesetzlich vorgesehene Eigentümer-versammlung nicht durch eine Telefonkonferenz ersetzen. Nach einem Urteil des Amtsgerichts (AG) Königstein kann die Eigentümergemeinschaft in der Telefonkonferenz keine rechtlich wirksamen Beschlüsse fassen.
Das Gericht stellte laut Infodienst Recht und Steuern der LBS fest, dass eine Klage gegen die Beschlüsse einer nur telefonisch durchgeführten Eigentümer-konferenz begründet war. Das Wohneigentumsgesetz WEG schreibe vor, dass Beschlüsse der Wohnungseigentümer in einer Versammlung gefasst würden. Nach dem Wohneigentumsgesetz kann die Eigentümergemeinschaft einer Immobilie zwar auch ohne Versammlung Beschlüsse fassen. Dann müssen aber alle Eigentümer schriftlich ihre Zustimmung zum Beschluss erklären.

AG Königstein, Az.: 27 C 955/07

BGH-Urteil vom 09.07.2010: Eigentümer können Kostenverteilung nicht versteckt ändern » mehr »
Wollen die Mitglieder einer WEG den Umlageschlüssel für Betriebs- und Verwaltungskosten ändern, muss das transparent gestaltet werden. Es reicht nicht, einer Abrechnung oder einem Wirtschaftsplan einfach den neuen Schlüssel zugrundezulegen. Rückwirkend kann der Umlageschlüssel in der Regel nicht geändert werden.

V_ZR_202_09.pdf
Instandhaltungsrücklage: Übernahme durch ARGE? » mehr »
Die Sozialbehörden müssen unter bestimmten Voraussetzungen für einen Wohnungseigentumer die Instandhaltungsrücklage übernehmen. Dies hat am 23.07.2009 das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz entschieden (Az. L 5 AS 111/09).

BGH-Entscheidung: Vermietung einer Eigentumswohnung ist auch tageweise erlaubt » mehr »
Jeder Eigentümer darf seine Wohnung vermieten. Egal, ob sie Teil eines größeren Komplexes ist oder nicht. Das hat der Bundesgerichtshof klargestellt.

Az_V_ZR_72_09.pdf
Energieeffizientes Bauen und Sanieren - die aktuellen Förderstandards » mehr »
Eigentlich eine gute Zeit für Investitionen: Die Zinsen sind niedrig wie nie und die öffentliche Förderung ist besser als ihr Ruf. So gibt es seit dem 1. Juli 2010 im Förderangebot der KfW für energieeffizientes Bauen und Sanieren neue zukunftsweisende Energiestandards: das KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung und das KfW-Effizienzhaus 55 und 40 im Neubau. Ebenfalls neu: Ergänzend zum zinsgünstigen Förderkredit gewährt die KfW ab sofort auch in der Neubauförderung Tilgungszuschüsse, und zwar bis zu zehn Prozent der zugesagten Darlehenssumme. Damit können energiebewusste Bauherren bis zu 5.000 Euro sparen; und geschäftstüchtige Architekten Aufträge mobilisieren.


Aktuelle_Foerderstandards_der_KfW_Bank_Juli_2010.pdf
BGH-Entscheidung: Schadenersatz wegen Baumangel wird neu berechnet
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 22.07.2010 neue Grundsätze für die Berechnung eines Schadenersatzanspruchs wegen eines Baumangels aufgestellt. Er hat entschieden, dass die Umsatzsteuer auf voraussichtliche Aufwendungen zur Mängelbeseitigung nicht als Schadenersatz verlangt werden kann, wenn die Mängel tatsächlich noch nicht beseitigt worden sind (Az. VII ZR 176/09). Die Karlsruher Richter begründeten dies mit der gesetzlichen Regelung des § 249 Abs. 2 Satz 2 BGB, der zwar im Werkvertragsrecht nicht anwendbar sei, aber als Wertungsmaßstab herangezogen werden könne. Wolle der Auftraggeber vor einer Mängelbeseitigung den Bruttobetrag, so müsse er den auch die Umsatzsteuer umfassenden Vorschussanspruch geltend machen - und diesen dann aber zur Mängelbeseitigung verwenden.

Az._VII_ZR_176_09.pdf
BGH-Entscheidung: Vermieter haftet bei eigenmächtiger Wohnungsräumung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 14.07.2010 entschieden, dass der Vermieter bei einer so genannten "kalten" Räumung verschuldensunabhängig zum Schadenersatz verpflichtet ist. Im verhandelten Fall war der Mieter ortsabwesend und von Verwandten als vermisst gemeldet. Nach zwei Monaten Mietzahlungsrückstand kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis fristlos, einen Monat später öffnete sie die Wohnung. Die Einrichtung und sonstigen Sachen entsorgte sie oder lagerte sie bei sich ein. Der Mieter verlangt nun Schadenersatz für abhanden gekommene, beschädigte oder verschmutzte Gegenstände - zu Recht, wie die Karlsruher Richter befanden (VIII ZR 45/09). Die Räumung ohne gerichtlichen Titel sei eine unerlaubte Selbsthilfe, in deren Folge der Vermieter für dabei eingetretenen Schaden hafte. Das gelte insbesondere für die eigenmächtige Entsorgung von Gegenständen, die die bestehende Obhutspflicht des Vermieters verletze.

BGH-Entscheidung über Prozesskostenhilfe für WEG » mehr »
ZPO § 116 Satz 1 Nr. 2
Will die Wohnungseigentümergemeinschaft gegen einen ihrer Mitglieder Beitragsforderungen gerichtlich geltend machen, kann ihr Prozesskostenhilfe bewilligt werden; diese Rechtsverfolgung liegt jedenfalls dann im allgemeinen Interesse, wenn weder die Gemeinschaft noch sämtliche Mitglieder die Kosten aufbringen können.

Az._V_ZB_26_10.pdf
Eigentümergemeinschaft muss Anbringung von Klimageräten zustimmen » mehr »
Düsseldorf/Berlin (DAV). Ein außen angebrachtes Klimagerät ist auf Kosten des Eigentümers zu entfernen, wenn dies die Eigentümergemeinschaft beschließt. Das gilt vor allem dann, wenn das Gerät durch nicht unerhebliche Betriebsgeräusche die Nachtruhe der Nachbarn stört.

03.03.2010: §35a EStG – neues Anwendungsschreiben
Das Bundesministerium der Finanzen hat am 15.02.2010 ein neues Anwendungsschreiben zum § 35a EStG veröffentlicht. Dieses berücksichtigt die Änderung des Gesetzestextes zum 01.01.2009 und aktuelle Entscheidungen des Bundesfinanzhofes. Interessant für den Immobilienverwalter sind die Seiten 20-29 des Schreibens. Hier ist in einer Tabelle aufgeführt, welche Arbeiten unter den §35a EStG fallen und in welche Fallgruppe diese gehören. Dies bringt unter dem Strich eine Erleichterung und mehr Sicherheit für den Verwalter. In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf die Entscheidung des Kammergerichtes Berlin hingewiesen, dass bestätigt hat das der Verwalter nicht verpflichtet ist, einen Ausweis nach §35a EStG zu erbringen. Vielmehr ist dies eine zusätzliche Verwalterleistung, die sich der Verwalter auch gesondert vergüten lassen kann.

Anwendungsschreiben.pdf
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Archiv

BGH am 12.05.2010: Einwendungen gegen Betriebskostenabrechnungen müssen jedes Jahr neu geltend gemacht werden mehr »  
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute entschieden, dass ein Wohnungsmieter eine Einwendung gegen die Betriebskostenabrechnung auch dann fristgerecht erheben muss, wenn er die inhaltlich gleiche Einwendung schon gegenüber früheren Abrechnungen geltend gemacht hat.


BSI legt Positionspapier für eine Mietrechtsänderung vor am 11.5.2010
Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) hat heute in Berlin ein Positionspapier mit Vorschlägen für eine Novelle des Mietrechts vorgelegt. Im Fokus steht dabei die ausgewogene Lastenverteilung auf Vermieter und Mieter bei klima- und umweltfreundlichen Modernisierungen. „Es geht darum, energetische Sanierung im Mietrecht leichter zu machen. Es muss für einen Eigentümer möglich sein, dass er ein Haus energetisch saniert, ohne dass dies den Anspruch des Mieters begründet, die Miete zu mindern. Wir brauchen hier ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern, um gemeinsam den Klimaschutz im Gebäudebereich voranzubringen“, sagte der BSI-Vorsitzende Walter Rasch, bei der Präsentation der Mietrechtsvorschläge.
Stellungnahme_BSI_Mietrecht_07_05_2010.pdf

BFW Immobilien Kongress 2010 vom 6.-7. Mai mehr »  
Mit praxisbezogenem Fachprogramm und renommierten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft lädt der BFW Immobilien Kongress am 6. und 7. Mai 2010 in das Maritim proArte Hotel in Berlin. Die Begrüßung der Gäste zur Eröffnung des Kongresses nimmt Patrick Döring, wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, vor. Der BFW Immobilien Kongress, der gemeinsam vom BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. und dem BFW Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter e.V. ausgerichtet wird, zählt mit über 500 erwarteten Teilnehmern für die Immobilienbranche zu den bedeutenden Veranstaltungen. Für den Abendempfang haben sich Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, sowie Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, angekündigt.
BFW_Kongress_Programm_2010.pdf

BSI warnt vor drohender Kreditklemme am 13.4.2010 mehr »  
Eine Kreditklemme könnte den Aufschwung in der Immobilienwirtschaft schon im Keim ersticken“, erklärte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI), heute in Berlin. Problematisch schätzt die BSI neben der nationalen Bankenabgabe insbesondere die geplante europäische Harmonisierung der Bankenrichtlinie ein: „Diese Maßnahmen sind kontraproduktiv."

BGH am 24.3.2010: Preisgebundener Wohnraum: Mieterhöhung bei unwirksamer Klausel über Schönheitsreparaturen zulässig
Vermieter von Sozialwohnungen dürfen die Miete zum Ausgleich erhöhen, wenn die Schönheitsreparaturklausel im Mietvertrag unwirksam ist. (Az. VIII ZR 177/09)
Der BGH hatte über den Fall eines Mieters zu entscheiden, der von einer Wohnungsbaugenossenschaft eine Wohnung mietete. Es handelte sich um öffentlich geförderten preisgebundenen Wohnraum. Die Vermieterin teilte dem Mieter Anfang 2008 mit, dass die in dem Mietvertrag enthaltene Klausel über die seitens des Mieters durchzuführenden Schönheitsreparaturen unwirksam sei. Sie bot dem Mieter an, die unwirksame Klausel durch eine nachträgliche Vereinbarung zu ersetzen. Dies lehnte der Mieter ab. Daraufhin erhöhte die Vermieterin die Miete.

BSI am 09.03.2010: Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung gestiegen mehr »  
"Der Anteil erneuerbarer Energien ist auch ohne ordnungsrechtliche Vorgaben für den Immobilienbestand in 2009 bedeutend angestiegen", kommentierte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) die Ergebnisse einer Studie des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE). 2009 erreichten die erneuerbaren Energien danach 10,6 Prozent des Endenergieverbrauches (2008: 9,5 Prozent). Das entspreche im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 10,8 Milliarden Kilowattstunden.

25.02.2010: BSI begrüßt Aufstockung des C02-Gebäudesanierungsprogramms - 2010 stehen 400 Millionen Euro mehr zur Verfügung mehr »  
„Mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses wird das CO2-Gebäudesanierungsprogramm im Jahr 2010 um 400 Millionen Euro auf das das ursprünglich Niveau des Vorjahres von 1,5 Milliarden Euro aufgestockt“, erklärte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI). „Dies ist in wachstums-, beschäftigungs- und umweltpolitischer Hinsicht ein wichtiges Signal und ermöglicht es uns, den ehrgeizigen Klimaschutzzielen der Bundesregierung einen Schritt näher zukommen.“

BSI am 25.02.2010: Wohnungssektor als Konjunkturstütze nutzen Wohnungs- und Immobilienmarktbericht der Bundesregierung mehr »  
„Die Wohnungswirtschaft ist ein gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor in Deutschland – insbesondere auch in Zeiten der Krise. Sie kann eine wichtige Konjunkturstütze darstellen. Dies zeigt der Bericht der Bundesregierung zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, der heute im Bundestag beraten wird“, erklärte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI).

BGH Veröffentlichung zur Entscheidung V ZR 44/09 am 17.02.2010
Tatsächliche und geschuldete Zahlungen der Wohnungseigentümer auf die Instandhaltungsrücklage sind in der Jahresgesamt- und Einzelabrechnung weder als Ausgabe noch als sonstige Kosten zu buchen. In der Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrücklage, die in die Abrechnung aufzunehmen ist, sind die tatsächlichen Zahlungen der Wohnungseigentümer auf die Rücklage als Einnahmen darzustellen und zusätzlich auch die geschuldeten Zahlungen anzugeben.
V_ZR_44_09_BGH_Urteil_vom_04_12_2009.pdf

Bundesbauminister lädt Vertreter der Immobilienwirtschaft zum Immobilienwirtschaftlichen Dialog am 8.02.2010
Mit 9 Bio. Immobilienvermögen und rund 400 Mrd. Investitionen pro Jahr sei die Immobilienwirtschaft "eine der größten und bedeutendsten Wirtschaftszweige“ der Volkswirtschaft in Deutschland. Das sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer am Montag, 8.2.2010 bei beim Immobilienwirtschaftlichen Dialog mit den Verbandsspitzen aus Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Zwei Ziele seines Ministeriums seien, so sagte er in den Gesprächen, die Sanierungs- und Eigentumsquote zu erhöhen.

BGH bestätigt strenge Rechtsprechung zu Schönheitsreparaturen am 5.02.2010 mehr »  
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass eine Schönheitsreparaturklausel, die den Mieter wegen ihrer zeitlichen Modalitäten, der Ausführungsart oder des gegenständlichen Umfangs übermäßig belastet, insgesamt unwirksam ist.

BSI zum Austritt von Haus & Grund aus der BSI am 29.01.2010 mehr »  
„Wir haben in drei Jahren BSI (seit 2006) sowie drei Jahren Bundesarbeitsgemeinschaft (seit 2003) gut und vertrauensvoll mit Haus & Grund zusammengearbeitet. Wir bedauern es, dass der Verband im Rahmen einer ordentlichen Mitgliedschaft den Schritt zu einer noch engeren Zusammenarbeit nicht mit vollziehen möchte. Trotzdem werden die verschiedenen Spitzenverbände der Wohnungswirtschaft bei zentralen Themen das Gespräch suchen und kooperieren“, kommentierte Walter Rasch, Präsident der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) den Austritt von Haus & Grund zu Ende Januar 2010.

BSI begrüßt Mittelfreigabe für KfW am 27.01.2010 mehr »  
„Wir begrüßen, dass die KfW jetzt wieder ihre Förderung von energieeffizienten Gebäuden aufnehmen kann“, sagte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) heute in Berlin im Nachgang an die Sitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses.

BGH am 21.01.2010: BGH verneint gesamtschuldnerische Haftung von Wohnungseigentümern mehr »  
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass einzelne Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) nicht als Gesamtschuldner für die Forderung eines Wasserversorgers haften. Vertragspartner sei allein die insoweit (teil-)rechtsfähige WEG.

BGH am 15.01.2010: Klausel zur Umlage von Verwaltungskosten bei Geschäftsraummiete ist wirksam mehr »  
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass die Umlage von "Kosten der kaufmännischen und technischen Hausverwaltung" in allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Mietvertrags über Geschäftsräume wirksam ist.

Caparol informiert BFW-Immobilienverwalter am 18.12.2009

Jahr für Jahr hat die Wohnungswirtschaft signifikante Kosten und administrativen Mehraufwand durch das Entstehen von Schimmelschäden in ihren Immobilien zu beklagen.

Das Problem der Schimmelbildung in Innenräumen steht daher im Fokus unseres Wobau-Reports.

Im Dialog zwischen Industrie und Wohnungswirtschaft geht es darum, Möglichkeiten aufzuzeigen, diesen nicht unbedeutenden Belastungen für Wohnungsunternehmen sowohl in materieller wie auch in administrativer Hinsicht Herr zu werden.

Den Link zum Artikel finden Sie hier.



BGH stärkt Mieterrechte für Dachwohnungen am 16.12.2009 mehr »  
Ein strittiger Begriff des Mietrechts wird nach einem BGH-Urteil künftig mieterfreundlich ausgelegt: Bei der Berechnung der sogenannten Mietraumfläche von Dachgeschosswohnungen sind die Schrägen abzuziehen.

BFW e.V. setzt sich für KfW-Förderungen von WEG´s zur Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen ein am 15.12.2009 mehr »  
„Die Möglichkeiten zur Finanzierung von energetischen Sanierungsmaßnahmen für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) sind noch immer unzureichend. Trotz der positiven Bilanz der KfW Bankengruppe, dass im Jahr 2009 mehr als acht Milliarden Euro für energetische Sanierungsmaßnahmen bereit gestellt wurden, benötigen wir verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten für WEG´s, die einen großen Teil des Immobilienbestandes ausmachen.“, äußert sich Thomas Meier, BFW-Präsident, kritisch.

BFW-Fördermitglied GTÜ fordert Verbot für die Erstellung von Energieausweisen im Internet am 10.12.2009 mehr »  
Im Zuge der Neufassung der geplanten EU-Gebäuderichtlinie fordert die Gesellschaft für Technische Überwachung mbH (GTÜ), die Bundesregierung auf, die Erstellung von Energieausweisen aus dem Internet zu verbieten. Im Gegensatz zum Online-Energieausweis, den ein Immobilieneigentümer eigenständig durch das Ausfüllen eines Formulars erstellen kann, ist die Ausstellung eines Energieausweises durch einen öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten Sachverständigen glaubwürdiger und nachhaltiger, so GTÜ-Geschäftsführer Rainer de Biasi.

BSI am 23.11.2009: Novellierung des Mietrechts notwendig mehr »  
„Die Koalition sollte die vereinbarte Novellierung des Mietrechts in den kommenden Wochen einleiten.“ So kommentiert Rolf Kornemann, Vorsitzender der BSI Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft, jüngste Äußerungen der Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Birgit Homburger.

BGH am 16.11.2009: Urteile zur Mieterhöhung - Vermieterrechte bestätigt mehr »  
Der Bundesgerichtshof hat heute zwei Urteile zum Mieterhöhungsverfahren veröffentlicht, die zugunsten der Vermieter weitere Klarheit zur Beifügungspflicht beim Mietspiegel und zum maßgebenden Mietwert bei der Bezugnahme auf eine Mietspanne schaffen.

BGH am 11.11.2009: Kosten für Öltankreinigung sind umlagefähig mehr »  
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass der Vermieter von Wohnraum die Kosten für die Reinigung eines Öltanks auf den Mieter umlegen darf. Es handele sich dabei nämlich nicht um Instandhaltungskosten, sondern um Betriebskosten im Sinne der Betriebskostenverordnung (BetrKV).

BGH am 28.10.2009: Betriebskostenabrechnung auf Soll-Vorschuss-Basis formell wirksam mehr »  
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine Abrechnung der Betriebskosten auf der Grundlage der zwischen den Parteien vereinbarten Vorauszahlungen (Soll-Vorschüsse) anstatt der tatsächlich vom Mieter geleisteten Vorauszahlungen (Ist-Vorschüsse) formell wirksam ist.

Die Verantwortung der Eigentümer für ihre Immobilie
Der BFW e.V. hat in Zusammenarbeit mit Rüdiger Fritsch, Fachanwalt aus Solingen, eine neue Broschüre herausgebracht. Darin geht es um die Verantwortung der Eigentümer für ihre Immobilie und es wird das Pflichtenfeld der Wohnungseigentümergemeinschaft behandelt. Es werden praxisrelevante Vorsorge-, Schutz- und Sicherungspflichten erläutert.

Die Broschüre ist im BFW-Shop im internen Bereich der BFW-Homepage zu bestellen. Sie kostet 7,00 Euro inkl. MwSt. Ab einer Bestellung von 10 Exemplaren erhalten Sie die Broschüre für 5,00 Euro inkl. MwSt. pro Stück.

Bei den Herbstveranstaltungen des BFW e.V. im November 2009 werden Ansichtsexemplare ausgelegt. Die Broschüre kann dann auch vor Ort bestellt werden.
Verantwortung_d._Eigentuemer.jpg

Kooperationsvereinbarung zwischen BFW e.V. und Wohnkomplex unterzeichnet am 08.10.2009
Am 06.10.2009 unterzeichneten Thomas Meier, Präsident des Bundesfachverbandes Wohnungs- und Immobilienverwalter (BFW) und D.W. Grigusov, Vorstandsmitglied der russischen Vereinigung "Shilkomplex" (Wohnkomplex) im Rahmen der EXPO REAL 2009 eine Kooperationsvereinbarung. Die Parteien versprechen sich von der Entwicklung zweiseitiger Beziehungen eine Erweiterung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wohnungs- und Kommunalwirtschaft sowohl in Russland als auch in Deutschland.
PM_BFW_Shil_08.10.09.pdf

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